|
|
Im
Vorlauf der im Sommer 2011 stattfindenden
Frauenweltmeisterschaft in Deutschland
will die LAG Lesben in NRW in Kooperation
mit dem
Lesben-
und Schwulenverband Deutschlands Landesverband
Nordrhein-Westfalen und
den Freizeitkickerinnen "Golden
Sixties" aus Düsseldorf
auf die nach wie vor existierende Diskriminierung
und Unsichtbarkeit von lesbischen Frauen
in der Fußballwelt (als Spielerin,
Trainerin/Betreuerin, Fan, Schiedsrichterin
etc.) aufmerksam machen.
Die Fotografin und Mediengestalterin
Monica Brauer aus Düsseldorf hat
im Auftrag der LAG Lesben in NRW vier
Plakatmotive, Klatschpappen, Türhänger
und zwei große Banner erstellt.
Ziel der Aktion
ist es die Sichtbarkeit und das Selbstbewusstsein
von lesbischen Frauen zu
fördern, sowie den Abbau von Vorurteilen
und Klischees voranzutreiben.
Die Plakatmotive sprechen die nach wie
vor vorhandene homophobe Stimmung und
Haltung
von Teilen der Gesellschaft sowie die
Ängste der Homosexuellen an. Es
geht um den intimen Bereich der Umkleidekabine,
aber auch um die Präsenz auf den
Stadiontribünen. Es ist geplant,
die Banner
beim DFB-Pokalendspiel der Frauen am
26. März ins Kölner Stadion
zu hängen, sowie in die WM-Stadien
Berlin, Bochum, Frankfurt/Main, Leverkusen
und Mönchengladbach.

Sichtbare Identifikation
fördern die Selbstfindung eines
jedes Menschen und sind die Basis für
eine gesellschaftliche Kommunikation.
"Meinungen und Ansichten können
dann kontrovers ausgetauscht werden
und erreichen so zukünftig den
Status des Akzeptierens", hofft
Monica Brauer und sagt weiter: "Die
kaum vorhandene Sichtbarkeit von lesbischen
Frauen im Frauenfußball deutet
darauf hin, dass ein Outing immer noch
ein Wagnis ist, somit eine Auseinandersetzung
mit dem Thema Homophobie nicht wirklich
ermöglicht wird."
Neben
der Förderung der Sichtbarkeit
ist der Abbau der vorhandenen Vorurteile
das zweite Ziel des Projekts, da lesbische
Frauen z.B. von anti-schwulen Hetzgesängen
in Stadien genauso diskriminiert werden
wie schwule Männer.
Die
Medien können in der LAG-Geschäftsstelle
bestellt werden, bei bis zu 12 Plakaten
bzw. Türhänger bzw. bis zu
6 Klatschpappen erheben wir eine Versandgebühr
in Höhe von 6,50 €.
Das
Ministerium für Gesundheit, Emanzipation,
Pflege und Alter des Landes NRW fördert
die Aktion

|
|