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Aktionsplan für Gleichstellung und Akzeptanz sexueller und geschlechtliche Vielfalt – gegen Homo- und Transphobie

Der Planungsgruppe unter dem Vorsitz von Staatssekretärin Marlis Bredehorst (BGEPA) wurden insgesamt 250 Maßnahmebögen mit 88 formulierten Zielen und 334 Einzelmaßnahmen/ Projektvorschlägen vorgelegt. Für die Umsetzung der 50 dringendsten Projekte können die benötigten Mittel in den Haushaltsentwurf 2012 eingearbeitet werden. Dieser wird bis zum Sommer 2011 erstellt. Die NRO-Vertreter_innen haben in einer Arbeitssitzung am 24. Mai 2011 Grundsätze und Kriterien für die Bewertung der Maßnahmensammlungen der UAGs erarbeiteten. Die NROs werden sich für eine nachhaltige Finanzierung der Maßnahmen einsetzen.
Die Arbeit in den elf Unterarbeitsgruppen hat gezeigt, dass die Communitys der LSBTTI große Hoffnung in die Rot-Grüne Landesregierung und deren Ziel eines toleranten Nordrhein-Westfalen setzt, in dem Vielfalt selbstverständlich gelebt werden kann. Innerhalb eines doch kurzen Zeitraums wurden von den NRO-Akteur_innen 88 Einzelziele und insgesamt 334 Maßnahmen eingebracht. Das ist eine beeindruckende Vielzahl von Ideen und Vorschlägen, die aufzeigen, welch großer Handlungsbedarf in NRW besteht, damit alle Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender, Transsexuelle und Intersexuelle als selbstverständlicher Bestandteil der Gesellschaft wahrgenommen werden.
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LAG Lesben in NRW stellt Vorstandsbeisitzende im FrauenRat NRW
Antrag zur Quote in Aufsichtsräten beschlossen

Viel Applaus erhielt der Vorstand des FrauenRat NRW von den anwesenden Delegierten seiner Mitgliedsverbände für die geleistete Arbeit der vergangenen drei Jahre. Nicht nur die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Emanzipationsministerium wurde durch kontinuierliche Kontakte ausgebaut, auch die Präsenz in der Öffentlichkeit nahm zu. Der Stand auf der FAM in Aachen, ein regelmäßiger Newsletter, die Teilnahme am NRW-Tag in Siegen mit der Herausgabe der Broschüre „Sex Sells“, die Vorbereitung zur gemeinsamen Veranstaltung zu 100 Jahre Internationaler Frauentag mit dem Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter NRW und Fraueninstitutionen aus NRW, regionale Veranstaltungen zum Wohnen im Alter und frauenpolitisches Einmischen in die Tagespolitik von Bund und Land waren nur einige der Aktivitäten.

Die Debatte über den Antrag der LAG Frauen von Bündnis 90/Die Grünen zur Quotenregelung in Aufsichtsräten nahm breiten Raum ein. Schnell wurde deutlich, dass Frauen keine Scheu vor Quotenregelungen haben: „Besser Quotenfrau mit vielen Frauen als Alibifrau allein unter Männern“, so eine Teilnehmerin. Freiwillige Selbstverpflichtungen der deutschen Wirtschaft haben schon unter Bundeskanzler Schröder nicht weitergeführt. Der Antrag wurde einstimmig angenommen.

Die Ergebnisse der Wahlen spiegeln die positive Wahrnehmung bei den 70 Mitgliedsverbänden des FrauenRat NRW wider. Einstimmig bestätigt wurden Dr. Patricia Aden vom Bund der Akademikerinnen als Vorsitzende, ihre beiden Stellvertreterinnen Maria Opterbeck von der Frauenunion der CDU, Maria Westerhorstmann MdL vom Landfrauenverband, die Schatzmeisterin Roswitha Damen vom DGB und die Schriftführerin Ulla Meurer von der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) der SPD. Komplettiert wird der Vorstand mit den Beisitzerinnen Petra Reichling vom Verband alleinerziehender Mütter und Väter (VaMV), Karin Peters von den Unternehmerfrauen im Handwerk (UFH), Maria Hagemann-Mauz von den Business und Professional Woman (BPW) und Daya Holzhauer von der LAG Lesben in NRW.

Die Landesregierung war auf der Mitgliederversammlung vertreten durch Frau Marlis Bredehorst, Staatssekretärin im MGEPA.

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Pressemitteilung der LAG Lesben in NRW e.V. - 09.03.2011

Am 29. Mai 2011 verleiht die Landesarbeitsgemeinschaft für Lesben in Nordhein-Westfalen zum 3. Mal den „Augspurg-Heymann-Preis". Im Jahr der Frauen-Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland ehren wir die ehemalige Bundesliga-Fußballspielerin Tanja Walther-Ahrens aus Berlin für ihr engagiertes Eintreten gegen Homophobie im Fußballsport.

In der heutigen Zeit gibt es erst wenige lesbische Frauen, die sich öffentlich sichtbar und mit Stolz zu ihrem Lesbischsein bekennen - sei es in ihrem Privatleben, in der Politik oder auch durch ihr Wirken in Kultur, Musik, Fernsehen oder auf dem Sportplatz.

Wir wollen diesen stolzen Frauen unsere Wertschätzung ausdrücken und einen Anstoß geben, damit sich weitere Frauen an ihnen ein Vorbild nehmen. Unsere erste Preisträgerin war die Schriftstellerin Mirjam Müntefering, im vergangenen Jahr haben wir die Schauspielerin und Entertainerin Maren Kroymann geehrt.

Tanja Walther-Ahrens hat als Stürmerin bei Tennis Borussia Berlin und Turbine Potsdam in der Bundesliga gespielt. Heute ist sie seit über 10 Jahren aktiv im SV Seitenwechsel, dem Frauen/Lesben Sportverein Berlin e. V. mit gut 800 Mitfrauen, wovon 100 Fußballspielen. Die Stürmerin hat erkannt, dass Fußball ein Abbild der Gesellschaft ist. „Wenn wir hier etwas ändern können, kann man vielleicht auch in der Gesellschaft etwas ändern“, sagt sie.

Die Sportwissenschaftlerin und Lehrerin engagiert sich auch über den Verein hinaus: Sie hält Vorträge zum Thema Homophobie im Sport, besucht Konferenzen, ist Abgesandte der European Gay and Lesbian Sport Federation (EGLSF). Als solche hält sie auch den Kontakt zum DFB. Dessen Präsident Dr. Theo Zwanziger hat bei der Verleihung der Kompassnadel 2009 des Schwulen Netzwerks NRW gesagt, dass er alles über Homophobie im Fußball von Tanja Walther-Ahrens weiß.

Weil Mädchensport insgesamt zu kurz kommt, hat Walther-Ahrens außerdem in den Berliner Bezirken Kreuzberg und Friedrichshain fünf Fußball-AGs ins Leben gerufen. Im Februar 2011 ist ihr Buch „Seitenwechsel - Coming out im Fußball“ im Gütersloher Verlagshaus erschienen.

Bereits 2008 erhielt Tanja Walther-Ahrens zusammen mit Philip Lahm und Dr. Theo Zwanziger den TOLERANTIA-Preis.

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20ELF - Fußball ist alles - auch lesbisch!
Für Offenheit und Akzeptanz von Homosexualität im Fußball

Im Vorlauf der im Sommer 2011 stattfindenden Frauenweltmeisterschaft in Deutschland will die
LAG Lesben in NRW in Kooperation mit dem Lesben- und Schwulenverband Deutschlands Landesverband Nordrhein-Westfalen und den Freizeitkickerinnen "Golden Sixties"
aus Düsseldorf auf die nach wie vor existierende Diskriminierung und Unsichtbarkeit von lesbischen Frauen
in der Fußballwelt (als Spielerin, Trainerin/Betreuerin, Fan, Schiedsrichterin etc.) aufmerksam machen.
Die Fotografin und Mediengestalterin Monica Brauer aus Düsseldorf hat im Auftrag der LAG Lesben in NRW vier Plakatmotive, Klatschpappen, Türhänger und zwei große Banner erstellt.
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Die Startnummer 17 hat der LAG Lesben in NRW dieses
Jahr Glück gebracht! Wir sind als beste Fußgruppe der diesjährigen Kölner Parade ausgezeichnet worden und hatten gestern Abend zehn Minuten Ruhm auf der Großen Bühne auf dem Heumarkt - es war phantastisch!

Das Kölner CSD-Motto "Stolz bewegt" haben wir aufgegriffen und Plakate mit Bildern von verschiedenen lesbischen Vorbildern getragen, nämlich:
Maren Kroymann, Myriam Müntefering, Hella von Sinnen, Dunja Hayali, Martina Navratilova, Ellen DeGeneres , Melissa Etheridge, KD Langund Ulrike Folkerts.
Und außerdem drei Plakate mit den Worten:
Dich!, mich!, uns!

Die LAG-Fußgruppe ist hinter dem Wagen der VERDI-Jugend gegangen, die mit richtig guter Musik für eine super Stimmung gesorgt haben.
Für 2011 lassen wir uns auch wieder etwas Tolles einfallen und wollen dann eine richtig große Lesbengruppe sein!

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JuLe NRW, Projekt des AK Jugend der LAG Lesben in NRW,
ist ein landesweiter Zusammenschluss lesbischer Mädchen-
arbeit in lesbischschwulen Jugendeinrichtungen in NRW...>>

Die Jugendarbeiterinnen aus NRW
 
Junglesben beim LFT in Köln
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Augspurg-Heymann-Preis