Projektförderung

Bis spätestens zum 15. Oktober sollen Projektanträge für das Folgejahr in der LAG-Geschäftsstelle vorliegen.
Es gibt folgende Bedingungen für Projekte:

  • Sie sollten wenigstens einen regionalen Bezug haben (z.B. Kooperation mit Nachbarkommunen).
  • Sie sollen entweder der Vernetzung und Fortbildung dienen (z.B. Seminare, Workshops) oder
  • sie können im Bereich Selbsthilfe und BürgerInnenengagement (z.B. Beratungen, Treffpunkte, Austausch) eingeordnet werden oder
  • sie dienen der Aufklärung und Öffentlichkeitsarbeit (z.B. Informations- und Gesprächsveranstaltungen)
  • Ihr müsst einen ausgeglichenen Etatplan vorlegen (welche Einnahmen und welche Ausgaben sind geplant).
  • Ihr dürft mit der Planung der Veranstaltung erst beginnen, wenn die Durchführung bewilligt wurde.

Gruppen mit einer guten Idee brauchen zunächst kein Formular auszufüllen, sondern sie beschreiben bitte, was sie wann mit wem und welchem Ziel und mit welchen Kosten durchführen wollen.

Vorstand und Geschäftsführung sichten die vorgelegten Projektideen und erstellen daraus den Projektantrag, den wir alsbald beim MGEPA vorlegen.

Sollten Projekte eigentlich in einem anderen Ministerium beantragt werden, melden wir uns bei den Antragstellerinnen und helfen bei der Antragstellung.
Sollten Projekte ähnliche Ziele verfolgen, dann regen wir eine Vernetzung und Kooperation an. Bitte beachtet, dass es bei der LAG Lesben folgende thematische Arbeitsgruppen gibt, die sich möglichst abstimmen:

  • AG Jule NRW (Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit, die inhaltliche Arbeit mit Jugendlichen wird über das Jugendministerium finanziert)
  • AG Regenbogenfamilie (Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit, die inhaltliche Arbeit wollen wir wieder im Familienministerium beantragen)
  • AG Migration (Information- und Öffentlichkeitsarbeit)
  • AG Beratung / Telefone.
  • Außerdem plant die LAG Lesben zusammen mit dem Schwulen Netzwerk gemeinsame Workshops wie zum Besipiel „Vorstandsarbeit“, „Fundraising“, „Öffentlichkeitsarbeit“, „Rhetorik“, „Qualitätsmanagement für Vereine“. Dafür müssen also keine Anträge gestellt werden.

Die Projektideen werden dann auf der nächsten LAG-Vollversammlung vorgestellt. Wenn deutlich mehr als die voraussichtlich bewilligten 28.000 Euro für lesbische Projekte benötigt werden, müssen Projekte gekürzt oder gestrichen werden.

Bitte beachtet: Kulturveranstaltungen versuchen Vorstand und Geschäftsführung durch Öffentlichkeitsarbeit und Kooperationen zu unterstützen. Meldet entsprechende Kulturevents und den Finanzbedarf rechtzeitig an!

Können weitere Personal- und Sachmittel für LSBTTI-Einrichtungen beantragt werden?
Im Prinzip können diese im MGEPA, Ref. 302, Horionplatz 1, 40213 Düsseldorf, beantragt werden, nur werden sie wahrscheinlich nicht bewilligt, da die im Landeshaushalt eingeplanten Mittel für folgende Förderungen verausgabt werden: die beiden Landesverbände Schwules Netzwerk und LAG Lesben, das Kampagnenbüro zum NRW-Aktionsplan, die Landeskoordination Anti-Gewalt-Arbeit, die Landeskoordination SchLAu NRW, die Landeskoordination „Schule der Vielfalt“, die Landeskoordination Ältere Lesben und Schwule in NRW, die Landesjugendstellen „Jugend“ und „Gerne anders“, die Beratungseinrichtungen in Bochum, Dortmund, Köln, Münster und Siegen sowie Projekte der lesbisch-schwulen Selbsthilfe.

Außerdem können in den übrigen Ministerien Projektanträge gestellt werden, hervorzuheben sind hier die Ressort Jugend, Kultur, Sport. Hilfestellungen gibt die LAG-Geschäftsführerin.

Wie werden Projektmittel abgerechnet?
Für Eure bewilligten Projekte haltet Ihr euch an die vorgelegten Haushaltspläne, nach Durchführung legt Ihr alle Belege, Rechnungen, Flyer plus Sachbericht bei der LAG-Geschäftsstelle vor. Die genauen Bedingungen werden mit den Projektpartnerinnen vereinbart.
So muss auf Ankündigungen auf die Zusammenarbeit mit der LAG Lesben in NRW hingewiesen werden. Das LAG-Logo und ein Hinweis auf die Webseite www.lesben-nrw.de werden gewünscht. Außerdem muss ein Hinweis erfolgen, aus dem die Förderung durch das MGEPA NRW hervorgeht (“gefördert vom Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter NRW“). Das Förderlogo vom MGEPA und auch das “anders und gleich”-Logo soll genutzt werden, entsprechende Druckmedien sind vor Drucklegung der LAG-Geschäftsstelle und dem MGEPA vorzulegen.

Wenn Ihr weitere Fragen habt, ruft einfach in der LAG-Geschäftsstelle an oder schreibt eine Mail.