Studie Coming-Out im Netz!? Die Bedeutung des Internets im Coming-out von queer-lesbischen Frauen

Studie Coming-Out im Netz!? Die Bedeutung des Internets im Coming-out von queer-lesbischen Frauen

Ulrike Roth aus Münster stellt in ihrer Forschungsarbeit fest: das Internet erfüllt eine unterstützende Funktion im Prozess des Coming-Out von queer-lesbischen Frauen und macht deren Lebensrealitäten in einer vornehmlich heterosexuell strukturierten Gesellschaft sichtbar. Die von ihr Interviewten beschreiben verschiedene Formen von Ausgrenzungen, Diskriminierungen bis hin zu Gewalt, aber auch wie sie Umgangsweisen mit diesen Erfahrungen entwickeln. So wird deutlich, dass die Internetnutzung im Coming-Out als positiv und unterstützend wahrgenommen wird. Galt vor 20 Jahren noch das häufig ehrenamtlich angebotene Lesbentelefon Hilfen im Coming-Out und im Kontakte-Knüpfen, greifen Mädchen, Frauen und Queers heute auf vielfältige Internetangebote zurück.

Die Forschungsarbeit richtet sich an Einrichtungen und Personen, die in der Beratung von queer-lesbischen Frauen, insbesondere zu Fragen des Coming-Out, tätig sind. Aber auch Personen, die sich selbst im Prozess des Coming-Out befinden und Näheres darüber erfahren möchten, finden hier Antworten.

Die Studie ist in Kooperation mit dem Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW in deren Reihe „Studien Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW“ erschienen und wurde finanziert aus Mitteln des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes NRW im Rahmen des NRW-Aktionsplan für Gleichstellung und Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt – gegen Homo- und Transphobie“.

Die Studie kann hier kostenfrei als PDF-Datei runtergeladen werden oder gegen Zahlung einer Schutzgebühr in Höhe von 5,00 Euro incl. Porto bestellt werden in der LAG-Geschäftsstelle.