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Lesbenpolitik ist Gesellschaftspolitik
Lesben sind keine besonderen Menschen, schon gar nicht sind sie die besseren Menschen. Es wird immer wieder angenommen, Lesben würden dies annehmen und deshalb Extraprogramme haben wollen.
Lesben haben sich schon immer engagiert, für Frauenrechte, für Menschen- und Tierrechte hier und anderswo, für die sexuelle Emanzipation, für Umweltschutz, für eine soziale Gesellschaft. Dass lesbische Frauen für ihre Rechte als lesbische Frauen streiten ist verhältnismäßig neu.
Wenn die Gesellschaft Frauen und Männer endlich gleich behandelt, dann behandelt sie auch heterosexuelle und homosexuelle Menschen gleich. Insofern war und ist eine Politik für Lesben immer auch aktuelle Gesellschaftspolitik und daher eine Querschnittsaufgabe moderner Parteien und Regierungen. Es geht um nicht weniger als die Veränderung der Geschlechterverhältnisse. Dazu müssen sich Politik und Gesellschaft verändern. Hierfür geht die LAG Lesben in NRW e.V. in den Dialog mit Vertreter_innen aus Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik.
Die LAG Lesben in NRW e.V. fordert, dass vermeintlich männlich-heterosexuelle Lebens- und Arbeitsnormen nicht als Maß aller Dinge gesetzt werden, es gilt ein Menschenbild zu kreieren, das alle umfasst.
Die LAG Lesben in NRW e.V. fordert, dass Menschen eine echte Wahlfreiheit für ihr Lebensmodell haben.
Es geht als um nicht weniger als um Teilhabe an einem weitgehend selbst bestimmten Leben für Frauen und
Männer, für Lesben und Schwule.
 
Augspurg-Heymann-Preis act to end hate